Erfolgreich nachhaltig unterstützen

Erste Runde der Altgerätesammlung ging erfolgreich zu Ende

Ende Juni war es soweit: Die erste volle Handybox wurde geleert und zur Wiederverwertungsstelle gebracht.

Aber worum geht es beim Pilotprojekt genau? 2012 wurde eine Startup-Firma mit dem Namen Mobile-Box von zwei kreativen Köpfen aus Köln, Till und Eric, gegründet, mit dem Ziel alte Mobilfunkgeräte umweltgerecht wiederzuverwerten, neudeutsch zu recyceln, und aus dem Erlös gemeinnützige Partnervereine zu unterstützen.

Darauf ist die schulische Initiative „Schule ohne Rassismus” um Religionslehrer Stefan Lengsfeld aufmerksam worden und stellte sich als Sammelpartner zur Verfügung (darüber haben wir in diesem Beitrag berichtet: https://www.kinzig-schule.de/wp-content/uploads/2022/04/Nachhaltig-unterstuetzen.pdf). Mit Erfolg, wie die „Ausbeute” der ersten vollen Handybox zeigte: 43 Altgeräte wurden in der Box gesammelt, das entsprach 11,6 Kilogram CO2. Auch die Menge der wiedergewonnenen Wertstoffe, 2,8 Kilo schwer, lässt sich sehen: 1,05 Gramm Gold, 7,14 Gramm Silber und 346,5 Gramm Kupfer – Ressourcen, die bei einer herkömmlichen Entsorgung oder Nichtentsorgung womöglich für immer verloren gegangen wären.

Ziel der Teilnahme war es, aus dem Erlös karitative Einrichtungen zu unterstützen – somit gingen diesmal 10 Euro an den Förderverein für krebskranke Kinder Köln e.V.

Auch Teilnehmerin und BG-Absolventin Emelie Dehmer zieht eine positive Bilanz der ersten Runde: „Ich bin von der positiven Resonanz und der Menge an abgegebenen Handys wirklich überrascht und begeistert. Ich bin wirklich stolz ein Teil dieses Projekts zu sein. Ich hoffe, dass wir das Ganze so aufrechterhalten und in Zukunft noch einige volle Boxen wegschicken können. Also sammelt bitte auch weiterhin fleißig und füllt die Box”.

Von Oberstudienrat Richard Guth