KMK-Zertifikat

             KMK Fremdsprachenzertifikat Englisch 2011/12
               (für berufsbezogene Englischkenntnisse)

Zielgruppe: alle Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen (Teil- oder Vollzeit)
Die Teilnahme ist bis zu einem Jahr nach Anschluss der beruflichen Schule möglich.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich (per Post oder Fax) bei der Kinzig-Schule. Die Anmeldefristen gelten für den Eingang der Anmeldung bei der Kinzig-Schule.

Postanschrift:
Kinzig-Schule
Bettina Fest
In den Sauren Wiesen 17
36381 Schlüchtern
Fax: 06661-7474980

Bei der Anmeldung ist die Entrichtung der Prüfungsgebühr nachzuweisen. (Bankbeleg)
Das Anmeldeformular finden Sie im Anhang.

Prüfung: Zentrale Prüfung für ganz Hessen auf drei Niveaustufen, gegliedert nach Berufsfeldern und Berufen und orientiert am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (A2/Waystage, B1/Threshold, B2/Vantage)

Prüfungsgebühr: Die Prüfungsgebühren betragen

A2/Waystage

30 Euro

B1/Threshold

45 Euro

B2/Vantage

60 Euro

Prüfungsverlauf :
Geprüft werden folgende Kompetenzbereiche:
Rezeption (Hörverstehen, Leseverstehen)
Produktion (Texterstellung)
Mediation (Übertragung von Inhalten von einer Sprache in die andere)
Interaktion (Mündliche Prüfung)

Eine Definition der Niveaustufen und Kompetenzbereiche findet sich im Anhang
(Kompetenzbereiche der Stufen).

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen:

Schriftlich

 

 

Mündlich

 

Waystage

60 Min.

 

Waystage

10 Min.

Threshold

90 Min.

 

Threshold

15 Min.

Vantage

120 Min.

 

Vantage

20 Min.

Zum Erwerb des Zertifikats müssen beide Teile der Prüfung mit jeweils mindestens 50 Prozent der erwarteten Leistung bestanden werden.

Zertifikat: Bundesweit anerkannt, bescheinigt berufsbezogene Englischkenntnisse

Weitere Informationen / Beispielprüfungen:
auf der Website des Hessischen Instituts für Qualitätsentwicklung
unter:
www.iq.hessen.de (Standardsicherung – KMK-Fremdsprachenzertifikat)

Prüfungstermine Februar 2012 an der Kinzig-Schule
(bitte hier klicken)

Hinweise zur Anmeldung

Bevor Sie sich anmelden und Geld überweisen, informieren Sie sich bitte auf der Homepage oder bei Sprachenlehrerinnen und -lehrern an Ihrer Schule. Darüber hinaus können Sie bei grundsätzlichen Fragen
auch uns kontaktieren:

Institut für Qualitätsentwicklung
KMK-Fremdsprachen-Zertifikat
Walter-Hallstein-Str. 3
65197 Wiesbaden

Ansprechpartner:

 

Sandra Haberkorn
E-Mail: s.haberkorn@iq.hessen.de

Martin Schlüter
E-Mail: m.schlueter@iq.hessen.de

Mittwochs erreichen Sie uns auch telefonisch unter (0611) 5827-234 oder -235

Für die konkrete Planung und Durchführung der Prüfungen an den Prüfungsschulen (siehe Download „Prüfungstermine“ unter www.iq.hessen.de) sind die in der Übersicht angegebenen Kontaktpersonen zuständig.

Die Anmeldung nehmen Sie in der Regel spätestens 4 Wochen vor Prüfungsdatum
an der prüfenden Schule
vor. Sie benötigen dazu das nachfolgende
Anmeldeformular.

Bei brieflicher Anmeldung schicken Sie dieses Anmeldeformular an die genannte Prüfungsschule mit der Angabe des Ansprechpartners bzw. geben Sie an der Prüfungsschule ab. Die Ansprechpartner an den Prüfungsschulen sowie die Prüfungs- und Anmeldungstermine entnehmen sie bitte der Übersicht „Prüfungstermine“
(s. www.iq.hessen.de).

In beiden Fällen benötigen Sie auch eine Kopie Ihrer Überweisung / Ihres Kontoauszugs.
Diese muss getätigt werden an:

Empfänger:

Institut für Qualitätsentwicklung

Konto Nr.

100 59 25

BLZ:

500 500 00

Bank:

Landesbank Hessen-Thüringen

Verwendungszweck:

25 66 50 220 030
Betreff: FZK
Name des Prüflings

Gebühren: Waystage:  Euro 30,00 / Threshold: Euro 45,00 / Vantage: Euro 60,00

Sie erhalten anschließend eine Bestätigung Ihrer Anmeldung.

Download
Anmeldeformular
(Winword)

Kompetenzbereiche der Stufen
Hinweis: Die Formulierungen auf dieser Seite orientieren sich am
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, Lehren und Beurteilen.

 

KMK-Stufe I
(Europäischer
Referenzrahmen A2)

KMK-Stufe II
(Europäischer Referenzrahmen B1)

KMK-Stufe III
(Europäischer
Referenzrahmen B2)

Rezeption

Der Prüfling kann sehr geläufige und einfach strukturierte berufs- typische Texte auf konkrete klar erkennbare Einzelinformationen hin auswerten. Es stehen ihm dazu Hilfsmittel (wie z. B. Wörterbücher und visuelle Darstellungen) zur Verfügung. Den Informationsgehalt klar und langsam gesprochener kurzer Mitteilungen aus dem beruflichen Alltag kann er nach wiederholtem Hören verstehen.

Der Prüfling kann gängige berufstypische Texte unter Einsatz von Hilfsmitteln (wie z. B. Wörter- büchern und visuellen Darstellun- gen) zügig auf Detailinformationen hin auswerten. Er kann klar und in angemessenem, natürlichem Tempo gesprochene Mitteilungen nach wiederholtem Hören im We- sentlichen verstehen, wenn die Informationen nicht zu dicht auf- einanderfolgen.

Der Prüfling kann komplexere berufstypische Texte gegebenen- falls unter Einsatz von Hilfsmitteln über ihren Informationsgehalt hinaus auswerten. Er kann in natür- lichem Tempo gesprochenen Mitteilungen folgen und Haupt- gedanken erkennen und festhalten, auch wenn leicht regionale Akzentfärbungen zu hören sind.

Produktion

Der Prüfling kann Eintragungen in Formulare des beruflichen Alltags vornehmen und kurze Sätze bilden. Längere Darstellungen gelingen, wenn als Hilfsmittel Wörterbücher und/oder ein Repertoire an Textbausteinen zur Verfügung stehen und die Textproduktion stark gelenkt ist. Der Prüfling verfügt über die nötigen sprachlichen Mittel, um die im Berufsleben geläufigsten Sachinformationen (wenn auch nicht immer sprachlich korrekt) zu übermitteln.

Der Prüfling kann berufstypische Standardschriftstücke und mündliche Mitteilungen unter Berücksichtigung von Vorgaben und Verwendung von Hilfsmitteln weitgehend korrekt in der Fremdsprache verfassen bzw. formulieren. Berufsbezogene Sachinformationen werden bei eingeschränktem Wortschatz verständlich in der Fremdsprache wiedergegeben.

Der Prüfling kann berufstypische Schriftstücke und mündliche Mitteilungen auch ohne Zuhilfenahme von Textbausteinen insgesamt stil- und formgerecht strukturieren und sprachlich korrekt verfassen bzw. formulieren.

Mediation

Der Prüfling kann einen einfachen fremdsprachlich dargestellten Sachverhalt unter Verwendung von Hilfsmitteln auf Deutsch wiedergeben oder einen einfachen in Deutsch dargestellten Sachverhalt mit eigenen Worten in der Fremdsprache umschreiben.

Der Prüfling kann einen fremdsprachlich dargestellten Sachverhalt unter Verwendung von Hilfsmitteln auf Deutsch wiedergeben oder einen in Deutsch dargestellten Sachverhalt in die Fremdsprache übertragen. Es kommt dabei nicht auf sprachliche und stilistische, sondern nur auf inhaltliche Übereinstimmung an.

Der Prüfling kann einen komplexeren fremdsprachlich dargestellten Sachverhalt unter Verwendung von Hilfsmitteln auf Deutsch wiedergeben oder einen komplexeren in Deutsch dargestellten Sachverhalt stilistisch angemessen in die Fremdsprache übertragen.

Interaktion

Der Prüfling kann einfache und rein informative berufsrelevante Gesprächssituationen unter Mithilfe des Gesprächspartners in der Fremdsprache bewältigen. Er ist sich dabei landestypischer Unterschiede bewusst. Er kann auf sehr geläufige schriftliche Standardmitteilungen mit einfachen sprachlichen Mitteln reagieren. Aussprache, Wortwahl und Strukturengebrauch können noch stark von der Muttersprache geprägt sein.

Der Prüfling kann gängige berufsrelevante Gesprächssituationen unter Einbeziehung des Gesprächspartners in der Fremdsprache bewältigen und auf schriftliche Standardmitteilungen reagieren. Dabei kann er kurz eigene Meinungen und Pläne erklären und begründen. Er ist dabei fähig, wesentliche landestypische Unterschiede zu berücksichtigen. Aussprache, Wortwahl und Strukturengebrauch können noch von der Muttersprache geprägt sein.

Der Prüfling kann berufsrelevante Gesprächssituationen sicher in der Fremdsprache bewältigen. Er kann dabei auch die Gesprächsinitiative ergreifen und auf den Gesprächspartner gezielt eingehen. Er kann auf schriftliche Mitteilungen komplexer Art situationsadäquat reagieren. Er kann schriftlich wie mündlich Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen. Er ist dabei fähig, landestypische Unterschiede in der jeweiligen Berufs- und Arbeitswelt angemessen zu berücksichtigen. In Aussprache, Wortwahl und Strukturengebrauch ist die Muttersprache gegebenenfalls noch erkennbar. Er verfügt jedoch über ein angemessenes idiomatisches Ausdrucksvermögen.

Die drei Niveaustufen des KMK-Fremdsprachenzertifikats lassen sich in die Eurolevels folgendermaßen einordnen:

A

B

C

Elementare Sprachverwendung

Selbstständige Sprachverwendung

Kompetente Sprachverwendung

A1

 A2

B1

B2

C1

 C2

Breakthrough

  Waystage

Threshold 

Vantage

Effective Operational  Proficiency (EOP)

 Mastery

 

   KMK, Stufe I

KMK, Stufe II

  KMK, Stufe III