FOS

Viele Wege führen zur Studierfähigkeit
151 Schülerinnen und Schüler absolvieren ihren Abschluss der Fachoberschule


Mit dieser hohen Zahl von Absolventen sei ein neuer Rekord geschaffen, so Studiendirektor Rudolf Wald, der die Zeremonie der Zeugnisübergabe moderierte. Die Fachoberschule manifestiere sich somit als größte Schulform innerhalb der Kinzig-Schule. Charakteristisch hierfür sind die zahlreichen Möglichkeiten, die sich den Schülerinnen und Schülern bieten, um einen solchen Abschluss zu erreichen. Neben den etablierten Bereichen Wirtschaft, Elektrotechnik, Bautechnik und Metalltechnik hat sich die Abteilung Gesundheit seit mehreren Jahren auch in dieser Schulform bewährt.
Durch eine solche Vielfalt an Wahlmöglichkeiten wird einerseits den Interessen der Schülerinnen und Schülern Rechnung getragen, die ihren Interessenschwerpunkt wählen können. Verknüpft mit den allgemeinbildenden Fächern bleibt andererseits der Anspruch, die Schülerinnen und Schüler zur Studierfähigkeit zu führen, nicht nur Bildungsauftrag, sondern wird Realität. Immerhin zeigen die Ergebnisse vieler Absolventen, dass sowohl in der zweijährigen als auch in der einjährigen Form der Fachoberschule durch entsprechendes Engagement Höchstleistungen möglich sind. So sind die Jahrgangsbesten im Bereich Gesundheit Madelaine Simone Auer (Bad Orb) mit 1,2 und Nina Müller (Linsengericht) mit 1,6. Im Bereich Wirtschaft sind es Kevin Curcio (Schlüchtern-Elm) und Tom Keller mit jeweils 1,7 sowie Alexandra Hilliger und Lukas Weigand mit je 2,1. In der Metalltechnik sind Sebastian Klug (Sinntal-Weiperz) mit 1,3 und Benedikt Schaidt (Burgsinn) mit 1,2 die Besten ihrer Klassen. Im Bereich Bautechnik erreichte Stefanie Scheurich (Oberleichtersbach) 1,5 und in der Elektrotechnik erzielte Manuel Reusch (Burgsinn) mit ebenfalls 1,5 das beste Ergebnis in diesem Bereich.
Während der Schulleiter Karsten Günder in seiner Rede den Abschluss der Schüler mit einem Meilenstein in deren Leben verglich und ihnen die besten Wünsche für die Herausforderungen kommender Meilensteine mitgab, fand Wald Parallelen zur derzeitigen Fußballweltmeisterschaft. Lediglich die enorme Zahl der Gewinner zeitige den Unterschied.
Deutlich wurde während der Zeugnisübergabe ebenfalls die weitgehend gute Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern, ließen es sich doch einige Klassenlehrer nicht nehmen, neben herzlichen Abschiedsworten die Schüler auch mit  Blumengrüßen zu verabschieden, die mit Geschenken der Schüler Antwort fanden. Insgesamt bot die Stadthalle für diese gegenseitige Würdigung den angemessenen Rahmen.
 

Die Absolventen der
Fachrichtungen Elektrotechnik und
Wirtschaft und Verwaltung

Die Absolventen der
Fachrichtungen Metalltechnik und Bautechnik

Die Absolventen der
Fachrichtung Gesundheit